Was ist ACTA und welche Auswirkungen hat dies für mich?

Das Thema geistert momentan durch die Medien. Anbei eine Zusammenfassung des Themas in einem kurzen Video.

http://stadt-bremerhaven.de/was-ist-acta/

In Kürze, werden die Internetprovider verpflichtet, den Datenverkehr über die eigene Internetverbindung zu analysieren. Erfolgen Regelverstöße, wird automatisch die Leitung gekappt und der Urheber informiert.

Damit gäbe es Dienste, bei denen etwas geteilt wird (Twitter, Youtube, etc.) nicht mehr.

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“Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!”

Skandal 🙂

Diese Beitrag, ein Gastkommentar aus aus dem Handelsblatt,  ist eine rasante Achterbahnfahrt von Mittelerde über die französische Revolution bis zu Marx. Ob er geeignet ist die bürgerliche Revolution der „Citoyen“ gegen die „Menschen, die hinter den Maschinen sitzen“ zu starten?

http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html

Hier noch ein Kommentar auf Spiegel-Online: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,812249,00.html

Auf Twitter wird rege diskutiert: Sucht mal nach #Heveling

Veränderungen im Bildungs- und Arbeitsbereich

Hier einmal wieder ein sehr lesenswerter Artikel von Gunter Dueck.

http://www.omnisophie.com/downloads/10.1007_s00287-011-0581-4.pdf

Der Artikel beschreibt sehr gut, wie sich die Welt verändert und welche Probleme es im Bildungsbereich gibt auf diese Änderungen zu reagieren.

Unternehmen wie Apple und Google gehen diesen Bereich mit Lösungen an und verhandeln mit den Schulverlagen um Lehrbücher online verfügbar zu machen. In Zeiten von Wikipedia, Google, Google Earth ist viel mehr Wissen im Web vorhanden. Ich habe mal im neuen Angebot von Apple (U-Tunes) gestöbert und bin auf sehr interessantes Material gestoßen, teilweise zwar 5 Jahre alt, aber der Bereich ist ja noch im Ausbau. Hier kann man schon Grundlagenvorlesungen u.A. der Stanford University herunterladen. Dies beinhaltet Vorlesungen (Video) und die zugehörigen Skripte und Übungsaufgaben. Auch deutsche Universitäten bieten schon Inhalte an. Das bedeutet, dass sich sehr bald, zumindest in Grundlagenvorlesungen, die Art des Lernens fundamental ändern wird. Ich hoffe nur, dass man als zukünftiger Student dann mit einem elektronischen Arbeitsgerät arbeiten kann und nicht ein Google und ein Apple Endgerät benötigt.

Auch in der Arbeitswelt wandelt sich vieles. Früher erhielt man vom Vorgesetzten einen Arbeitsauftrag, heute wird man aufgefordert Ideen zu entwickeln und diese in Arbeitspakete zu gliedern um in einem Teilbereich beispielsweise den Umsatz zu erhöhen. Der Mitarbeiter wird immer mehr unternehmerisch tätig. Das Thema behandelt heute auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung „Vertrauen ist gut, Kontrolle macht Arbeit.“ in der Rubrik Beruf und Chance. Hier spricht man von der „Vertrauensarbeitszeit“. Es ist also nicht mehr wichtig, wie viel Zeit und wo etwas getan wird, sondern das Ergebnis. Die dazu verwendete Zeit interessiert weniger. Somit wird der Mitarbeiter flexibler hinsichtlich Arbeitsort und -zeit, muss aber aufpassen, dass er sich dabei nicht selbst ausbeutet um die gesteckten Ziele zu erreichen.

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